Pflegen & Wohlfühlen



Auch die Klostermedizin geht zurück auf die ersten Klosterregeln des Hl. Benedikt, der die Sorge für Kranke über alles Andere stellte. Seitdem gehörten Kräutergarten, Apotheke und Hospital zur klösterlichen Grundausstattung. Über lange Zeit sorgten die Klöster für die medizinische Grundversorgung der Menschen ihrer Region, bis ins 12. Jahrhundert sogar ausschließlich. Aus dieser Zeit stammt auch die Ergänzung "officinale" zur lat. Pflanzenbezeichnung, welche besagt, dass diese Pflanze im Klostergarten gezogen wurde. Diese Kenntnisse und Erfahrungen sind in unzähligen Handschriften niedergelegt und bilden auch heute noch die Grundlage der klösterlichen Herstellung.